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Jugendfeuerwehr möchte Wettkampfgeräte anschaffen

Januar 2014
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Marxer Jugendfeuerwehr zieht Bilanz
Neue Termine für 2014 bekanntgegeben

MARX/MAG – Die Jugendfeuerwehr Marx blickt bei ihrer Jahreshauptversammlung in der vergangenen Woche auf ein spannendes Jahr 2013 mit vielfältigen Aktivitäten zurück. Im Sommer, im Winter, bei Sonnenschein oder bei Regen, die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr (JF) aus Marx treffen sich alle zwei Wochen mit ihren Betreuern im Feuerwehrhaus. Feuerwehrtechnische Fragen, Spiel und Spaß, aber auch sportliche Aktivitäten sorgen für Abwechslung.

Junge Menschen im Ehrenamt bei der Jugendfeuerwehr Marx zusammen mit den Führungskräften und Bürgermeisterin Emmelmann | Bild © Martina Gerdes

Junge Menschen im Ehrenamt bei der Jugendfeuerwehr Marx zusammen mit den Führungskräften und Bürgermeisterin Emmelmann | Bild © Martina Gerdes

Und das alles bestens funktioniert, dass bestätigte nun der Jahresbericht. Kartenkunde, Funkübungen, Objektkunde, Sicherung von Einsatzstellen, Personensuche, Besprechung der Einsatzgrenzen, Vorführungen mit Kleinlöschgeräten, dazu Einführungen in die Unfallverhütungsvorschriften sowie Gespräche über die Ausstattung der Persönlichen Schutzausrüstung – die Jugendfeuerwehr hatte einen reich gefüllten Terminkalender. Beim Jahresrückblick hob Jugendfeuerwehrwart Bernd Hollje den ersten gemeinsamen Nachtmarsch mit allen drei Jugendfeuerwehren der Gemeinde Friedeburg hervor. In 2013 war die JF Marx der Ausrichter. Damit die Strecken immer unterschiedlich gestaltet werden können, werden Veranstaltungsort sowie Veranstalter jährlich gewechselt. Hintergrund des gemeinsamen Nachtmarsches ist es, ein Zusammengehörigkeitsgefühl sowie die Kameradschaft unter den einzelnen Jugendfeuerwehren aufzubauen. Aus diesem Grund gingen die Gruppen auch als gemischte Gruppen an den Start.

Einer der Höhepunkte war im vergangenen Jahr sicherlich wieder das Bezirkszeltlager in Tannenhausen. Lagerleben: Eine ganze Woche lang wurde den Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm geboten. Lagerwettbewerbe, Besuch des Geschwaders Richthofen in Wittmund, Vergnügungen am Badesee in Tannenhausen, sowie Nacht- und Orientierungsmärsche und die längste Teetafel der Welt standen auf dem Programm. In diesem Jahr findet ein Bezirkszeltlager in Königsdorf (Bayern) statt. Dort werden die Marxer voraussichtlich mit zwei Jugendlichen präsent sein.

Einige Kilometer konnten die Jugendlichen im Juni bei der Aktion „1000 Kilometer gegen Rechts“ mit dem Fahrrad zurücklegen. „Nur schade, dass das Wetter nicht so recht mitspielte. Wir hatten nicht nur mit Regen, sondern auch mit Gewitter zu kämpfen“, berichtete Bernd Hollje. Eine gemeinsame Fahrradtour mit den Jugendfeuerwehren Friedeburg und Horsten stand im September an.
Dazu kamen die vierteljährlichen Altpapiersammlungen, sowie das jährliche einsammeln der ausgedienten Weihnachtsbäume.
Auch im Dorfgeschehen sind die Jugendlichen sehr aktiv. Traditionell begleiten sie jährlich mit ihren Fackeln den Laternenumzug. Wie der Jugendfeuerwehrwart berichtete, war Laura die beste Schützin auf dem Schützenfest und wurde Jugendfeuerwehrkönigin.

Nach der Jahreshauptversammlung konnten sich der Feuerwehrnachwuchs mit leckeren Würstchen stärken | Bild © Martina Gerdes

Nach der Jahreshauptversammlung konnten sich der Feuerwehrnachwuchs mit leckeren Würstchen stärken | Bild © Martina Gerdes

Umfassende Theorie- und Praxiskenntnisse müssen für das Abzeichen „Jugendflamme I“ nachgewiesen werden. Dafür, aber auch für den Bundeswettbewerb, wurde regelmäßig geübt. Für das Jahr 2014 plant die Jugendgruppe eine besondere Anschaffung. Um für die Teilnahme am Internationalen Jugendfeuerwehrwettbewerb trainieren zu können, benötigt die JF noch entsprechende Wettkampfgeräte. „Die Kosten für eine komplette Neuanschaffung liegen bei etwa 3000 Euro“, teilte Hollje mit. „Die Kameraden können die Geräte teilweise selbst herstellen, so dass die Kosten etwas geringer ausfallen würden. Und 1000 Euro haben wir noch aus einer Spendenzahlung zur Verfügung.“ In diesem Zusammenhang gab Ortsbrandmeister Frank Schlegel bekannt, dass die noch fehlende Summe von den Aktiven Feuerwehrkameraden aufgebracht werden könnte.

Der stellvertretende Gemeindejugendfeuerwehrwart Gerriet Gerdes informierte die Anwesenden über die aktuellen Mitgliederzahlen in den Jugendgruppen.
„Zum Jahresende waren 55 Jugendliche in drei Jugendfeuerwehren. In Horsten sind 23, in Friedeburg 20 und in Marx 12 Mädchen und Jungen aktiv.“ Außerdem gab er einen Einblick über die Veranstaltungen in 2014. Der diesjährige Orientierungsmarsch findet am 18.03. in Horsten statt. Zum 10-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr Friedeburg wird es ein Zeltlager geben, Termin noch nicht bekannt. Der Bundeswettbewerb findet am 27.09. in der Gemeinde Friedeburg und auf Bezirksebene am 12.10. in Westerholt statt. Die Abnahmen der Leistungsspangen sind für den 15.06. in Leer und für den 26.07. in Bad Essen geplant.

Kreisjugendfeuerwehrwart Friedhelm Tannen und Erwin Reiners (stellvertretender Kreisbrandmeister) regten die Gründung einer Kinderfeuerwehr an. Sie könnte beispielsweise auf Basis der Brandschutzerziehung und spielerischen Aktionen die Kinder für die Feuerwehr begeistern. Tannen würde es außerdem begrüßen, wenn sich die jungen Feuerwehrleute auch an der Abnahme der Leistungsspange beteiligen könnten.

Christian Hoffmann (v.l.) und sein Bruder Daniel Hoffmann verteilten leckere Würstchen an die jungen Feuerwehrkameraden. Im Hintergrund Wittmunds stellvertretender Kreisbrandmeister Erwin Reiners und Friedeburgs stellvertretender Gemeindejugendfeuerwehrwart Gerriet Gerdes | Bild © Martina Gerdes

Christian Hoffmann (v.l.) und sein Bruder Daniel Hoffmann verteilten leckere Würstchen an die jungen Feuerwehrkameraden. Im Hintergrund Wittmunds stellvertretender Kreisbrandmeister Erwin Reiners und Friedeburgs stellvertretender Gemeindejugendfeuerwehrwart Gerriet Gerdes | Bild © Martina Gerdes

Unter den Gästen der Jahreshauptversammlung war auch Gemeindebrandmeister Frank Gerdes. Er sprach die vielen Einsätze auf Gemeindeebene an und erklärte den Jugendlichen, dass sie natürlich noch nicht bei den Einsätzen dabei sein dürfen. „Erst später, wenn ihr in die aktive Ortsfeuerwehr wechselt, werdet ihr über digitale Meldeempfänger zu den Einsätzen gerufen.“

Bürgermeisterin Karin Emmelmann, Wolfgang Hoffmann (Ausschussvorsitzender Feuerwehren), Ortsvorsteher Arthur Engelbrecht und Thomas Gerbracht staunten über die vielfältigen Aktivitäten des Feuerwehrnachwuchses und bedankten sich bei den Mädchen und Jungen für ihr Interesse an der Feuerwehr, sowie bei Bernd Hollje, den Betreuern und den aktiven Kameraden für ihre geleistete Arbeit.

Erschienen im Anzeiger für Harlingerland
Autor:  Martina Gerdes

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