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Einsätze sind drastisch angestiegen

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Zahlreiche Beförderungen und Ehrungen standen auf dem Programm.
Tagesverfügbarkeit ein Problem.

Ehrungen und Beförderungen auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Etzel | Bild © Martina GerdesETZEL/MAG – Ein aufregendes Jahr mit Einsätzen ungewöhnlichen Ausmaßes hat die Ortsfeuerwehr Etzel hinter sich gebracht. Am vergangenen Freitag blickte Ortsbrandmeister Erhard Sies auf der Jahreshauptversammlung auf das vergangene Jahr zurück. Als Ehrengäste konnte er den stellvertretenden Kreisbrandmeister Erwin Reiners, den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Manfred Carls, Bürgermeisterin Karin Emmelmann und Ortsvorsteher Andreas Haak, Wolfgang Hoffmann (Ausschussvorsitzender Feuerwehr) und Stefan Renken (Fachdienstleiter Brandschutz) begrüßen. Da das Feuerwehrhaus für Veranstaltungen dieser Art wenig geeignet ist, zog die Ortsfeuerwehr Etzel mit ihren aktiven Kameraden, den Alterskameraden, sowie den Gästen in den Dorfkrug Coordes um. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen der Jahresrückblick 2013, Ehrungen und Beförderungen.

„Neben den normalen Diensten mussten wir im vergangen Jahr zwölf Mal ausrücken“, berichtete Sies aus seiner Einsatzstatistik. „Dabei sind die Einsätze gegenüber dem Vorjahr gewaltig angestiegen, denn in 2012 wurden wir nur zwei Mal alarmiert.“ 800 Einsatzstunden, vier Brände (davon drei Großbrände) und acht Hilfeleistungen standen in seinem Bericht. Neben der Beseitigung von umgestürzten Bäumen und Sturmschäden, galt es im Zuständigkeitsbereich der Ortsfeuerwehr Etzel einen Gebäudebrand am Riepenerweg zu löschen, sowie in nachbarschaftlicher Löschhilfe ein Gebäudebrand gleich zu Jahresanfang in Horsten und im Juni im Friedeburg abzuarbeiten. Außerdem musste die Ortswehr zu einem Verkehrsunfall auf der B436 ausrücken. Eine Autofahrerin wollte einer Katze ausweichen und kam mit ihrem PKW von der Straße ab. Betriebsstoffe liefen aus. Weitere Hilfeleistungen und auch der Ölunfall auf dem IVG-Gelände hat die Etzeler Ortswehr im vergangenen Jahr beschäftigt.

Ehrungen und Beförderungen auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Etzel | Bild © Martina Gerdes

Ehrungen und Beförderungen auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Etzel | Bild © Martina Gerdes

Außerdem berichtete Sies über die erfolgreiche Teilnahme seiner Kameraden an den Lehrgängen: Truppmann I, Sprechfunker, Truppführer, sowie dem Fahrsicherheitstraining auf dem Flugplatz in Wittmund.

Ansonsten war der Dienstplan auch wieder gut gefüllt. Zu nennen sind hier die regelmäßigen Übungsdienste, Übungen (auch zusammen mit anderen Feuerwehren), Brandschutzerziehung, Hydrantenkontrollen und Betriebsbesichtigungen. Darüber hinaus besuchten die Feuerwehrleute  die Oldie-Party und den Tag der offenen Tür der Ortsfeuerwehr Friedeburg, das Schützenfest, das Sommerfest und das 25-jährige Jubiläum der „Etzeler Dörpslü“. Bei den Blutspendeterminen im Januar und Juli des vergangenen Jahres konnte die Etzeler wieder zahlreiche Spender begrüßen.

Markus Schürmann wurde zum Feuerwehrmann ernannt und erhielt seine ersten Schulterstücke | Bild © Martina Gerdes

Markus Schürmann wurde zum Feuerwehrmann ernannt und erhielt seine ersten Schulterstücke | Bild © Martina Gerdes

Aus dem Jahresbericht ist aber auch zu erkennen, dass die Feuerwehren vermehrt zu technischen Hilfeleistungen gerufen werden und die fehlende Tagesverfügbarkeit immer mehr zum Problem wird. Die Mannschaftsstärke der Aktiven liegt derzeit bei 23 Kameraden, darunter eine Frau. Hinzu kommen neun Kameraden aus der Altersabteilung. Jedoch spiegelt die Zahl der Aktiven Kameraden keinesfalls die tatsächliche Tagesverfügbarkeit wider. Denn Arbeitsplätze außerhalb der Ortschaft, Urlaub oder Krankheit verringern die Zahl der tatsächlich alarmierbaren Helfer.
Dieses Problem ist in der Gemeinde bekannt. Um dem entgegenzuwirken, wurde eine Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) für alle Friedeburger Feuerwehren erstellt. Sie legt fest, wie viele Ortswehren bei einem Einsatz alarmiert werden müssen.

Für 50 Jahre bei den ehrenamtlichen Brandschützern erhielten Hermann Kruse und Günter Ihle die Ehrennadel sowie eine Urkunde des Niedersächsischen Landesfeuerwehrverbandes. (Hierzu folgt ein weiterer Bericht am 19.01.2014)

Der Hauptfeuerwehrmann Mathias Ihle (r.)wird vom stellvertretenden Gemeindebrandmeister Manfred Carls (l.) zum Löschmeister befördert | Bild © Martina Gerdes

Der Hauptfeuerwehrmann Mathias Ihle (r.)wird vom stellvertretenden Gemeindebrandmeister Manfred Carls (l.) zum Löschmeister befördert | Bild © Martina Gerdes

An Neuaufnahmen konnte die Ortswehr Jan Stoltenberg und Christoph Frerichs verzeichnen. Markus Schürmann wurde zum Feuerwehrmann ernannt. Die bisherigen Feuerwehrmänner Christian Schweer und Ralf Coordes wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert. Der Hauptfeuerwehrmann Mathias Ihle konnte vom stellvertretenden Gemeindebrandmeister Manfred Carls zum Löschmeister befördert werden.

Abschließend brachte der Ortsbrandmeister Erhard Sies die Dringlichkeit der ausstehenden Erweiterung des Feuerwehrhauses zum Ausdruck. Bürgermeisterin Emmelmann verwies in diesem Zusammenhang auf den am 3. Dezember 2013 verabschiedeten Brandschutzbedarfsplan. Mit der Umsetzung kann nun begonnen werden. Im ersten Schritt wird eine Prioritätenliste erstellt, woraus zu erkennen ist welche Tätigkeiten bzw. Maßnahmen vorrangig erfolgen müssen.

Erschienen im Anzeiger für Harlingerland
Autor: Martina Gerdes

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